Archiv für die Kategorie „Aktionen/Events“

i-themba – Hoffnung!

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i-themba – hier kommt Hoffnung! Mit diesem Motto ist eine Gruppe junger Menschen aus Südafrika und einigen deutschen für die nächsten 8 Monate in unserem Land unterwegs.

“i-themba” ist ein Wort aus der Zulu-Sprache und bedeutet Hoffnung. Das Anliegen der Teammitglieder ist es, den jugendlichen in verschiedenen Ländern zu zeigen, dass es Hoffnung für ihr Leben gibt, dass man nicht aufgeben darf. In ihren Darbietungen erzählen die jugendlichen Akteure von Aids, der zur Zeit größten Bedrohung Südafrikas, aber auch von bedingungsloser Freundschaft.
Neben Aids und Rassismus ist auch der christliche Glaube ein wichtiges Thema für das Team i-themba. Viele der Mitglieder kommen aus schwierigen Umgebungen: Armut, Scheidungen, Vergewaltigungen und tätliche Übergriffe sind ständig wiederkehrende Umstände.
Und trotzdem sind diese jugendlichen unterwegs mit einer Botschaft der Hoffnung. Über den Verkauf ihrer CDs sammeln die Mitglieder von “i-themba” Geld für ein verschiedene Projekte in Südafrika und geben so Kindern zu Essen, ein Zuhause und ermöglichen es ihnen sogar, zur Schule zu gehen, was nicht selbstverständlich ist. Quelle: CVJM-Gohfeld Organisiert wird das ganze von Jugemd für Christus.

Es hatte sich die Möglichkeit ergeben Videoaufnahmen fürs TV zu machen. Somit wurde im Lighthouse kurzfristig ein Konzert organisiert. Es war für die Team-Mitglieder der erste richtige Auftrit in Deutschland – und das gleich vor laufenden Kameras! Doch davon ließen die jungen Leute sich nicht beeindrucken und gaben ihr Programm zum Besten. Durch ihren Tanz und die ansprechenden Theaterstücke, ist es ihnen gelungen das Publikum zu begeistern. Kur gesagt: Eine gelungene Veranstaltung!
Ich hatte das Vergnügen, das Konzert mit der Kamera zu begleiten. Die Lichtverhältnisse waren aus fotografischer Sicht sehr gut (großes Lob an das Licht-Team!), trotzdem erwies es sich als garnicht so einfach, scharfe Fotos zu schießen, da es recht wenige Momente gab in denen die Beteiligten ruhig standen – aber das ist beim Tanzen nunmal so. Es war für mich das erste Mal, eine Veranstaltung dieser Art zu fotografieren, und somit durchaus eine Herausforderung, da ich in diesem Fall keine Erfahrung habe. Leider habe ich wärend der Veranstaltung fast garnicht auf mein Display geschaut, und somit erst hinterher gemerkt, dass ich doch eine etwas andere Technik hätte anwenden sollen. Trotzdem sind einige gute Bilder dabei. Wer jetzt schon ganz nervös ist und nicht mehr länger warten kann, der kann nun auf dem schnellsten Weg zu den Fotos gelangen.
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Sarah Brendel live in concert

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Lighthouse präsentiert Sarah Brendel & Band unplugged am 10.05.2008 in Paderborn. Unterstützung bekommt sie von Stäff Martens als Support Act.
Konzertbeginn 20 Uhr Einlass 19 Uhr
Tickets VVK 8€ (+1€ VVK-Gebühr), AK 10€

Weitere Infos und Anmeldung hier.
Ich habe das Vergnügen, beim Konzert fotografieren zu dürfen, somit könnte es hier nachher evtl. ein paar interessante Bilder geben.

Adventskonzert von Lichtpunkt in Paderborn

Gestern schloss Lichtpunkt seine diesjährige Adventskonzert-Reihe mit einem Konzert im Hansesaal der Schützenhalle in Paderborn ab. Da es bereits einen umfassenden Bericht darüber gibt, wäre es nicht sonderlich kreativ von mir, nochmal das selbe zu schreiben. Daher verweise ich an dieser Stelle auf Rudi’s Homepage, wo ihr einen Bericht über das Konzert lesen und auch einige Fotos sehen könnt. Lediglich eine kleine Korrektur füge ich hier bei: Es waren etwas mehr als 700-800 Besucher. Wir hatten überschägig die Sitzplätze gezählt und kamen incl. der Personen die noch im Foyer standen auf eine Zahl in der Nähe von 900.
Viel Spaß beim lesen des Beitrages und betrachten der Bilder!

Adventssaison eröffnet

Am heutigen Abend hat Lichtpunkt die diesjährige Adventssaison mit einem ersten Konzert eröffnet. Das ganze fand in der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde in Detmold statt. Für einige war es doch recht spannend, da es für sie das erste Adventskonzert war, bei dem sie mitgesungen haben – aber sie haben sich tapfer und gut geschlagen!
Auch wenn das Publikum am Anfang einen etwas “schüchternen” Eindruck machte, hatte sich die Schüchternheit schon nach den ersten Liedern verflüchtigt, und so sang das Publikum beim gemeinsamen Lied und auch beim Abschluss-/Segenslied kräftig mit.
Im Großen und Ganzen war es, bis auf einige Patzer (die hoffentlich keiner bemerkt hat), ein gelungenes Konzert. Gott sei Dank! Unser größter Wunsch ist, dass die Zuhörer die Botschaft “Wertvoll” verstanden haben und dadurch zum Nachdenken angeregt wurden. Wir werden sehen was Gott daraus macht.
Da ich beim singen schlecht fotografieren kann, werde ich an dieser Stelle aus gegebenen Gründen auf Fotos verzichten müssen. Aber vielleicht ist das ein Grund mehr, zu kommen und es sich live anzuhören…..

Paderborn – Olanesti – Iasi und zurück

[inspic=520,leftt,fullscreen,thumb]Wie schon angekündigt, möchte ich jetzt etwas mehr über meine Reise erzählen. Das ganze begann am 16.7.2007 um 07:15uhr in Lichtenau. Da trafen wir uns, packten unsere Klamotten in die Autos und um ca. 8uhr ging es los. Schon sehr bald merkten wir dass unser VW-T2 nicht gerade der schnellste Flitzer war. Das Eigengewicht, 8 Personen + Gepäck sorgten dafür dass der 50PS starke Flitzer schon bei den Kasseler Bergen nur mühsam von der Stelle kam. Nachdem Susanna in Würzburg zu uns gestoßen war, ging es weiter Richtung Österreich. Da wir auf dem Hinweg nicht die ganze Strecke durchfahren wollten, war eine Übernachtung in Budapest (Ungarn) geplant. Doch um 21:30uhr wussten wir dass wir das Hotel nichtmehr erreichen würden, da in Österreich, kurz vor Wien, unser Sprinter streikte. Der Mensch vom ADAC sagte uns dass die Lichtmaschine defekt sei. Da es aber schon spät am Abend war, hatte keine Werkstatt mehr offen. Freundlicherweise hat uns der ADAC dann bis zur Werkstatt abgeschleppt. Da eine Übernachtung in einem anderen Hotel recht teuer wäre und wir auch den Sprinter mit dem ganzen Gepäck nicht unbeaufsichtigt lassen wollten, entschieden wir uns kurzerhand vor der Werkstatt zu übernachten. Jeder versuchte es sich irgendwie bequem zu machen – ob im Auto oder mit dem Schlafsack auf dem Gehweg. Da wir morgens direkt vor Ort waren, kamen wir auch gleich als erstes dran und gegen 10:30uhr machten wir uns wieder auf den Weg. Da uns noch ca. 350km vom Vortag fehlten und wir im Vorfeld auch nicht wussten wie „gut“ die rumänischen Straßen sind, kamen wir erst nachts um ca. 04uhr in Olanesti an. Trotz der fortgeschrittenen Zeit wurden wir sehr herzlich begrüßt und zu unseren wohlverdienten Schlafplätzen gebracht. Nachdem wir uns ausgeschlafen hatten gab es ein ausgiebiges Frühstück. Anschließend hatte Birgit uns dann ihre Arbeit vorgestellt und uns einige Bereiche vorgeschlagen wo wir sie unterstützen konnten. Da wir durch die Fahrt ja alle total unausgelastet waren und gar nicht wussten wohin mit unserer Energie, machten wir uns anschließend bis zum Abend auf dem Bau der Gemeinde nützlich. In den darauffolgenden Tagen gab es verschiedene Aktionen. Es wurde eine Kinderstunde durchgeführt, ein Abend mit der Jugend, ein Ausflug nach Sibiu und zwischendurch sind wir auch mal am Wasser gewesen. An einem Tag besuchten wir ein kleines Dorf in den Bergen um dort auch ein kleines Programm zu machen. Da man dieses Dorf nicht mit dem Auto erreichen konnte, stellten wir es irgendwo auf dem Feld ab und machten uns zu Fuß auf den Weg. Nach etwa einer Stunde erreichten wir dann das Dörfchen. Die Bewohner merkten schnell dass Fremde da sind und irgendetwas los ist, und so kamen sie nach und nach zusammen. Wir sagen ein paar Lieder, machten ein Pantomime-Stück und anschließend gab es noch eine kleine Botschaft von Heinz. Danach traten wir auch schon den Rückmarsch an. Dieser Besuch hat bei mir doch tiefe Eindrücke hinterlassen. Diese Menschen hatten fast nichts. Strom gab es schon in den meisten Häusern. Aber fließendes Wasser hatten längst nicht alle und die Toiletten waren sowieso draußen. Trotzdem waren diese Menschen irgendwie viel zufriedener als wir.
Am Sonntag hatten wir dann mit fast dem Selben Programm den Gottesdienst gestaltet. Nachmittags sind wir dann nochmal in ein anderes Dorf gefahren wo eine kleine Gruppe Christen sich regelmäßig bei jemand zu Hause trifft. Auch da führten wir unser Programm durch. Anschließend machten wir einen Gebetsmarsch durch den Ort. Am Ortsausgang trafen wir uns und fuhren noch zu einem Altenheim um bei einer alten Dame ein paar Lieder zu singen. Es war schon echt krass, zu sehen unter welchen Umständen die Menschen dort leben. Nachdem ich das gesehen hatte, verstand ich auch warum man uns nicht erlauben wollte in dem Heim Fotos zu machen (aber so ein paar hab ich doch heimlich gemacht). Danach ließen wir den Tag ausklingen in dem wir etwas Zeit mit dem Missionarsehepaar und einigen jugendlichen verbrachten.
Am Montagmorgen gab es um 5:30uhr für jeden einen Kaffee und um 6uhr machten wir uns auf den Weg Richtung Iasi (direkt an der moldawischen Grenze). Da wir etwas vom Land sehen wollten, entschieden wir uns eine „etwas unbequemere“ Strecke zu fahren und unter anderem einen Abstecher zum Schloss Dracula zu machen. Leider wussten wir nicht dass das Schloss erst Mittags öffnet und da wir keine Zeit verlieren wollten weil wir noch einen langen Weg vor uns hatten, haben wir uns das nur von weitem angesehen. Ich muss schon sagen die Strecke hat es echt in sich gehabt! Über die Karpaten und durch die Walachei (das stimmt wirklich) – Berg hoch, Berg runter, Kurven hin und her – das war echt heftig! Dann kam es auch schon mal vor dass die Straße zu Ende ist und wir auf dem Feld weiter fahren mussten. Zu allem Übel war es drei Leuten dann auch noch schlecht und wir mussten ein paar Mal anhalten, damit die sich ausleeren konnten. Trotz allem haben die sich echt tapfer geschlagen (und ich habe versucht trotz der ungemütlichen Straßen möglichst sanft zu fahren). Nach insgesamt 14 Stunden hatten wir dann endlich unser Ziel erreicht. Ein Dorf namens Sendreni in der Nähe von Iasi (zweitgrößte Stadt). Dort wohnten wir alle zusammen im Gemeindehaus, was sich duraus als recht amüsant erwies. Es sei gesagt, dass dieses Gemeindehaus das einzige Haus im Dorf ist, das eine Toilette IM Haus hat. Bei sämtlichen Nachbarn muss man nach draußen auf’s Plumsklo, wenn es drückt.
Während unseres Aufenthalts führten wir mehrere Kinderstunden durch. Es wurde viel gesungen, eine Geschichte erzählt, gespielt und anschließend gab es für die Kinder noch Geschenke. Wir hatten auch so eine Art Jugendstunde (zwei Mal) und unterahmen mehrmals etwas mit den Jugendlichen. Die Arbeit von Letta (die Missionarin) ist überwiegend Kinder-, Teenie- und Jugendarbeit, somit waren wir auch in dieser Richtung aktiv. Am Freitag machten wir einen Ausflug bei dem wir uns das Gebirge etwas näher anschauen konnten und danach waren wir noch beim roten See. Am Samstag gab es noch eine Kinderstunde. Anschließend hatten wir eine gemeinsame Runde mit den Jugendlichen und allen anderen, mit denen wir in der Woche etwas zu tun hatten. Da das wieder ein anstrengender Tag war entschieden wir uns nochmal alle zusammen zum See zu fahren.
Am Sonntag gestalteten wir wieder den Gottesdienst. Obwohl wir hier das gleiche Programm machten wie in Iasi, war unser Beitrag hier höchsten ein Drittel des Gottesdienstes. Der Gottesdienst bei denen dauert in der Regel sage und schreibe drei Stunden! In der ersten Stunde wird nur gesungen und zwischendurch gebetet. In der zweiten ist Programm für Kinder, Teenies und Jugend. In der dritten Stunde gibt es dann Ansagen, Predigt und was sonst noch so dazu gehört. Obwohl drei Stunden für unsere Verhältnisse echt lang sind und ich noch nicht mal die Sprache verstehe, war es mir nicht langweilig. Ich habe es echt genossen – vor allem den Gesang. Die Rumänen singen gern, viel und mit Begeisterung. Mit schätzungsweise höchstens 50 Personen und nur mit einer Gitarre begleitet haben die mindestens doppelt so laut gesungen wie wir in unseren Gottesdiensten. Es war echt ein Genuss, dabei zuzuhören. Nach dem der Gottesdienst zu Ende war und wir uns von den ersten Leuten verabschiedet hatten, fuhren wir zurück zu unserem Schlaf- und Ess-Platz und genossen das letzte Mittagessen. Danach packten wir die Sachen in die Autos und nach einer sehr herzlichen Verabschiedungsrunde ging es wieder Richtung Deutschland. Diesmal war keine Übernachtung geplant. Das hieß also ca. 2000km durchfahren. Hat auch ganz gut geklappt. Ohne Pannen oder sonstiger Zwischenfälle. Warum auch immer, hat es sich so ergeben dass im Sprinter ich ca. die Hälfte der Strecke am Steuer war. Möglicher weise lag es daran, dass in Rumänien keiner fahren wollte…. Nach ca. 30 Stunden (incl. Pausen) kamen wir dann endlich zu Hause an. Insgesamt haben wir in diesen beiden Wochen ca. 5000km zurückgelegt! Gott hat uns echt bewahrt; da hätte so viel passieren können – vor allem bei dem Fahrstil der Rumänen.
Rückblickend kann ich nur sagen dass es eine schöne und erlebnisreiche Zeit war, die Tiefe Eindrücke hinterlassen hat. Mich hat es sehr bewegt dass diese Menschen, obwohl sie viel weniger haben als wir, trotzdem viel zufriedener sind. Und den Christen in Rumänien sieht man echt an, dass sie überzeugt sind und Gott von Herzen lieben. Man spürt die Überzeugung und Leidenschaft in ihren Herzen. Wenn man darüber nachdenkt und sieht wie wir uns oft verhalten und wie undankbar und unzufrieden wir oft sind, dann ist das echt beschämend. Es bleiben viele Erinnerungen an nette Menschen, die ich kennengelernt habe. Vielleicht ergibt es sich ja dass ich nochmal dahin fahre und man sich wiedersieht – wer weiß.
In der Galerie gibt es von Olanesti und Iasi jeweils einige Bilder zu sehen. Hier habe ich mal versucht die Route ungefähr so zu markieren, wie wir sie gefahren sind. [inspic=671,right,fullscreen,thumb]